Allgemeine Geschäftsbedingungen
- Geltungsbereich
(1) Diese Allgemeinen Geschäftsbedingungen (AGB) gelten für alle Leistungen der
Praxis für Entspannungstherapie & psychologische Beratung VfP
Karin Mayerhofer
Am Michaeli 8, 93352 Rohr
Tel. 0162 3390039
Email info@karinmayerhofer.de
(nachfolgend „Berater/in“ genannt) im Bereich psychologische Beratung und Entspannungstherapie.
(2) Diese AGB sind Bestandteil aller Verträge zwischen der Berater/in und den Klient/innen. Abweichende Bedingungen der Klient/in werden nicht anerkannt, es sei denn, die Berater/in stimmt ihrer Geltung ausdrücklich schriftlich zu.
(3) Die AGB gelten auch für alle zukünftigen Geschäftsbeziehungen, selbst wenn sie nicht nochmals ausdrücklich vereinbart werden.
(4) Mündliche Nebenabreden wurden nicht getroffen. Alle künftigen Änderungen zu dem Vertrag sind in Textform niederzulegen, dies gilt auch für die Aufhebung dieser Textformklausel.
- Art und Umfang der Leistungen
(1) Die Berater/in bietet psychologische Beratung und Entspannungstherapie als nicht-heilkundliche Dienstleistung an. Es handelt sich
nicht um Psychotherapie im Sinne des Psychotherapeutengesetzes (PsychThG) und
nicht um die Behandlung von Krankheiten.
(2) Die Beratung richtet sich ausschließlich an gesunde Erwachsene und dient der Förderung:
– der persönlichen Entwicklung
– der Bewältigung von Lebenskrisen und Alltagsproblemen
– des Stressmanagements und der Entspannung
– der Entscheidungsfindung
– der Verbesserung der Lebensqualität
(3) Die Berater/in ist nicht befugt, Diagnosen zu stellen, Krankheiten zu behandeln oder Medikamente zu verordnen. Bei Vorliegen psychischer Erkrankungen ist eine ärztliche oder psychotherapeutische Behandlung erforderlich.
(4) Die konkreten Beratungsinhalte und -ziele werden individuell mit der Klient/in abgestimmt und können im Verlauf angepasst werden.
(5) Die Beratung erfolgt in Einzelsitzungen. Der zeitliche Umfang einer Sitzung beträgt in der Regel 60 Minuten, sofern nicht individuell etwas anderes vereinbart wird.
(6) Gegenstand ist die Erbringung der Leistung. Ein Erfolg kann nicht garantiert werden.
- Vertragsschluss
(1) Der Vertrag kommt durch Unterzeichnung des Behandlungsvertrags oder durch die Inanspruchnahme der ersten Beratungssitzung zustande.
(2) Bei Vertragsschluss außerhalb der Geschäftsräume (z.B. per E-Mail, Telefon) steht der Klient/in ein gesetzliches Widerrufsrecht gemäß § 312g BGB zu (siehe § 11).
(3) Die Vertragssprache ist deutsch.
(4) Die Berater/in behält sich das Recht vor, Anfragen ohne Angabe von Gründen abzulehnen, insbesondere wenn:
– eine psychische Erkrankung vorliegt, die professioneller Behandlung bedarf
– die Zielsetzung außerhalb des Leistungsumfangs liegt
– die Kapazitäten ausgelastet sind
- Terminvereinbarung und -durchführung
(1) Termine werden individuell nach Absprache zwischen Berater/in und Klient/in vereinbart. Es besteht keine Verpflichtung zu regelmäßigen Terminen.
(2) Die Terminvereinbarung erfolgt telefonisch, per E-Mail oder persönlich. Bestätigte Termine sind für beide Seiten verbindlich.
(3) Die Klient/in wird gebeten, pünktlich zu erscheinen. Verspätungen können nicht nachgeholt werden, das Honorar ist dennoch in voller Höhe zu entrichten.
(4) Die Beratung kann in den Räumlichkeiten der Praxis, als Online-Beratung (Video oder Telefon) oder nach Vereinbarung auch als Hausbesuch stattfinden.
- Terminabsagen und Ausfallhonorar
(1) Vereinbarte Termine können von der Klient/in kostenfrei abgesagt werden, wenn die Absage spätestens 24 Stunden vor dem vereinbarten Termin erfolgt.
(2) Die Absage kann telefonisch, per E-Mail oder SMS erfolgen. Maßgeblich ist der Zeitpunkt des Eingangs der Absage bei der Berater/in.
(3) Bei Absagen mit weniger als 24 Stunden Vorlaufzeit oder bei Nichterscheinen ohne Absage wird ein Ausfallhonorar in Höhe von 100% des vereinbarten Honorars berechnet.
(4) Von der Berechnung des Ausfallhonorars wird abgesehen, wenn die Klient/in einen wichtigen Grund nachweist (z.B. akute Erkrankung mit ärztlicher Bescheinigung, Unfall, Todesfall in der Familie). Der Nachweis, dass kein Schaden oder nur ein wesentlich niedrigerer entstanden ist, bleibt hiervon unberührt, ebenso der Nachweis eines höheren Schadens durch die Berater/in.
(5) Die Berater/in bemüht sich, bei kurzfristigen Absagen einen Ersatztermin anzubieten, besteht hierzu jedoch keine Verpflichtung.
- Honorar und Zahlungsbedingungen
(1) Das Honorar richtet sich nach der jeweils gültigen Preisliste und wird bei Vertragsschluss individuell vereinbart. Die aktuelle Preisliste kann auf Anfrage eingesehen werden. Die Berater/in ist Kleinunternehmerin gemäß § 19 UStG und weist daher keine Umsatzsteuer aus. Die angegebenen Preise sind Endpreise.
(2) Sofern nicht anders vereinbart, ist das Honorar nach jeder Sitzung zahlbar. Die Zahlung ist innerhalb von 7 Tagen nach Rechnungsstellung fällig. Der Klient/in wird darauf hingewiesen, dass sie spätestens 30 Tage nach Zugang der Rechnung in Verzug gerät.
(3) Der Klient/in stehen folgende Zahlungsmethoden zur Verfügung:
– Barzahlung: Zahlung direkt nach der Sitzung gegen Quittung
– Überweisung/Vorkasse: Zahlung innerhalb von 7 Tagen nach Rechnungsstellung
– PayPal: Zahlung über den mit PayPal vereinbarten Weg, näheres ergibt sich aus den
Bedingungen von PayPal
(4) Bei Online-Beratung (Videosprechstunde) ist das Honorar im Voraus zu zahlen, sofern nicht ausdrücklich etwas anderes vereinbart wurde.
(5) Entstehen für eine Rücklastschrift durch die Klient/in Gebühren, hat die Klient/in diese zu tragen, soweit sie die Rücklastschrift zu vertreten hatte, sie also nicht berechtigt war.
(6) Die Berater/in ist berechtigt, vor Durchführung einer Leistung die Entrichtung der Vergütung durch die Klient/in zu überprüfen und sich gegebenenfalls einen Nachweis über die erfolgreiche Zahlung vorlegen zu lassen. Sofern die Klient/in diesen Nachweis nicht erbringt, kann die Berater/in die Vergütung unmittelbar vor Erbringung der Leistung in bar einfordern (eine eventuelle Doppelzahlung wird selbstverständlich erstattet) oder bei Nichtzahlung die Teilnahme an der Beratung verweigern.
(7) Bei Zahlungsverzug gelten die gesetzlichen Bestimmungen. Die Berater/in ist berechtigt, bei Zahlungsverzug weitere Termine auszusetzen, bis die offenen Beträge beglichen sind.
(8) Das Honorar versteht sich als Privathonorar. Eine Abrechnung über die gesetzliche Krankenversicherung ist nicht möglich.
(9) Eine Erstattung durch private Krankenversicherungen oder Beihilfestellen ist nicht gewährleistet und obliegt der Prüfung durch die Klient/in. Die Berater/in übernimmt keine Garantie für eine Kostenerstattung.
(10) Die Berater/in behält sich das Recht vor, die Honorarhöhe mit einer Frist von 4 Wochen anzupassen. Bereits vereinbarte Termine werden zum bisherigen Honorar abgerechnet.
- Pflichten der Klient/in
(1) Die Klient/in verpflichtet sich zur aktiven und ehrlichen Mitarbeit im Beratungsprozess.
(2) Die Klient/in bestätigt, dass zum Zeitpunkt des Vertragsabschlusses keine psychische Erkrankung vorliegt, die einer ärztlichen oder psychotherapeutischen Behandlung bedarf. Bei Zweifeln ist eine ärztliche Abklärung erforderlich.
(3) Die Klient/in hat die Berater/in über weitere im Zusammenhang stehende Beratungen und Behandlungen durch Dritte (insbesondere ärztliche oder psychotherapeutische Behandlungen) aufzuklären sowie über Medikation zu unterrichten, die auf die Beratung Einfluss haben könnte.
(4) Die Klient/in verpflichtet sich, relevante gesundheitliche Veränderungen, insbesondere das Auftreten psychischer Symptome, unverzüglich mitzuteilen. Ein Verschweigen einer Behandlung oder Medikation kann für die Klient/in ein Gesundheitsrisiko darstellen.
(5) Die Klient/in ist für ihre eigenen Entscheidungen und Handlungen verantwortlich. Die Beratung ersetzt keine ärztliche, psychotherapeutische oder juristische Beratung.
(6) Die Beratung erfolgt auf der Grundlage der vorbereitenden Gespräche und beruht auf Kooperation und gegenseitigem Vertrauen. Die Klient/in ist zur Umsetzung der erteilten Empfehlungen nicht verpflichtet. Die Klient/in ist während der Beratung in vollem Umfang selbst verantwortlich für ihre körperliche und geistige Gesundheit.
(7) Die Klient/in verpflichtet sich, die Berater/in und deren Räumlichkeiten respektvoll zu behandeln und Beschädigungen zu vermeiden. Mitgebrachte Gegenstände befinden sich auf Gefahr der Klient/in in den Räumlichkeiten der Berater/in.
- Schweigepflicht und Vertraulichkeit
(1) Die Berater/in unterliegt einer umfassenden Schweigepflicht über alle Inhalte der Beratung und alle persönlichen Informationen der Klient/in. Alle Mitarbeiter/innen unterliegen gleichfalls der Schweigepflicht.
(2) Von der Schweigepflicht ausgenommen sind Fälle, in denen:
– die Klient/in ausdrücklich schriftlich von der Schweigepflicht entbindet
– eine gesetzliche Offenbarungspflicht besteht
– konkrete Gefahr für Leib und Leben der Klient/in oder Dritter besteht
(3) Zur Supervision und fachlichen Reflexion darf die Berater/in anonymisierte Fallinformationen mit anderen Fachpersonen besprechen, sofern ein Rückschluss auf die Person ausgeschlossen ist.
(4) Die Klient/in verpflichtet sich ebenfalls zur Vertraulichkeit gegenüber Dritten bezüglich der Person der Berater/in und der Inhalte der Beratung.
- Datenschutz
(1) Die Verarbeitung personenbezogener Daten erfolgt gemäß den Bestimmungen der Datenschutz-Grundverordnung (DSGVO) und des Bundesdatenschutzgesetzes (BDSG).
(2) Für den Vertrag werden gemäß Art. 6 Abs. 1 lit. b DSGVO Vertragsdaten erhoben (Name, Adresse, Telefon, E-Mail, Geburtsdatum, Anliegen und Beratungsinhalte, Termine und Abrechnungsdaten), soweit sie für die Begründung, inhaltliche Ausgestaltung oder Änderung eines Vertrages erforderlich sind.
(3) Die Daten werden ausschließlich zum Zweck der Beratung und Vertragsabwicklung verwendet. Eine Weitergabe an Dritte erfolgt nur, wenn:
a) dies zur Erfüllung des Vertrages erforderlich ist (Art. 6 Abs. 1 lit. b DSGVO), beispielsweise an Supervisoren in anonymisierter Form,
b) dies zur Wahrung berechtigter Interessen erforderlich ist (Art. 6 Abs. 1 lit. f DSGVO), beispielsweise an Steuerberater, Rechtsanwälte oder Buchhalter,
c) eine gesetzliche Verpflichtung besteht (Art. 6 Abs. 1 lit. c DSGVO), beispielsweise gegenüber Finanzbehörden oder im Rahmen steuerrechtlicher Aufbewahrungspflichten,
d) eine ausdrückliche Einwilligung der Klient/in vorliegt (Art. 6 Abs. 1 lit. a DSGVO) oder
e) eine sonstige gesetzliche Erlaubnis besteht.
(4) Die Klient/in hat das Recht auf Auskunft (Art. 15 DSGVO), Berichtigung (Art. 16 DSGVO), Löschung (Art. 17 DSGVO), Einschränkung der Verarbeitung (Art. 18 DSGVO), Datenübertragbarkeit (Art. 20 DSGVO) und Widerspruch (Art. 21 DSGVO) sowie das Recht auf Beschwerde bei einer Aufsichtsbehörde (Art. 77 DSGVO). Eine erteilte Einwilligung zur Verarbeitung der personenbezogenen Daten kann jederzeit widerrufen werden.
(5) Die Dokumentation wird gemäß Art. 6 Abs. 1 lit. c DSGVO in Verbindung mit steuerrechtlichen Aufbewahrungspflichten für 10 Jahre aufbewahrt und anschließend datenschutzgerecht vernichtet. Die Daten bleiben grundsätzlich nur so lange gespeichert, wie es der Zweck der jeweiligen Datenverarbeitung erfordert. Eine weitergehende Speicherung kommt vor allem in Betracht, wenn dies zur Rechtsverfolgung oder aus berechtigten Interessen noch erforderlich ist oder eine gesetzliche Pflicht besteht, die Daten noch aufzubewahren (z.B. steuerliche Aufbewahrungsfristen, Verjährungsfrist).
(6) Weitere Informationen zum Datenschutz sind in der Datenschutzerklärung der Praxis unter www.karinmayerhofer.de/datenschutz enthalten.
- Haftung
(1) Die psychologische Beratung ist die individuelle Erarbeitung von Methoden, Verhaltensweisen und Einstellungen und daher immer in erheblichem Maße von der Mitarbeit der Klient/in abhängig. Einen bestimmten Erfolg der Beratung kann die Berater/in nicht garantieren.
(2) Die Stellungnahmen und Empfehlungen der Berater/in bereiten die persönliche Entscheidung der Klient/in nur vor. Sie können sie in keinem Fall ersetzen.
(3) Die Berater/in haftet für Schäden nur bei Vorsatz und grober Fahrlässigkeit. Dies gilt nicht für Schäden aus der Verletzung des Lebens, des Körpers oder der Gesundheit sowie für die Verletzung wesentlicher Vertragspflichten. Bei der Verletzung wesentlicher Vertragspflichten haftet die Berater/in auch bei leichter Fahrlässigkeit, jedoch beschränkt auf den vertragstypischen, vorhersehbaren Schaden.
(4) Die Beratung ersetzt keine medizinische, psychotherapeutische oder juristische Beratung. Die Klient/in trägt die Verantwortung für Entscheidungen, die auf Grundlage der Beratung getroffen werden.
(5) Die Berater/in haftet bei online abgehaltener Beratung nur für die ordnungsgemäße Einspeisung der Daten in das Internet an ihrem Zugangspunkt. Sie haftet nicht, sofern die ordnungsgemäß eingespeisten Daten nicht in ausreichender Qualität bei der Klient/in ankommen. Insbesondere haftet die Berater/in nicht für die Empfangskonfiguration der Klient/in oder Fehler bei Netzbetreibern.
(6) Die Berater/in ist nicht verantwortlich für den Verlust oder die Zerstörung von persönlichen Gegenständen der Klient/in, die in die Beratung mitgebracht wurden, es sei denn, der Berater/in fällt grobe Fahrlässigkeit oder Vorsatz zur Last.
(7) Die Berater/in verfügt über eine Berufshaftpflichtversicherung bei Allianz Versicherungen.
- Widerrufsrecht
Widerrufsbelehrung für Verbraucher
Widerrufsrecht Sie haben das Recht, binnen vierzehn Tagen ohne Angabe von Gründen diesen Vertrag zu widerrufen. Die Widerrufsfrist beträgt vierzehn Tage ab dem Tag des Vertragsabschlusses.
Um Ihr Widerrufsrecht auszuüben, müssen Sie uns
Praxis für Entspannungstherapie & psychologische Beratung VfP
Karin Mayerhofer
Am Michaeli 8, 93352 Rohr
Tel. 0162 3390039
Email info@karinmayerhofer.de
mittels einer eindeutigen Erklärung (z.B. ein mit der Post versandter Brief, E-Mail oder Telefax) über Ihren Entschluss, diesen Vertrag zu widerrufen, informieren. Zur Wahrung der Widerrufsfrist reicht es aus, dass Sie die Mitteilung über die Ausübung des Widerrufsrechts vor Ablauf der Widerrufsfrist absenden.
Folgen des Widerrufs
Wenn Sie diesen Vertrag widerrufen, haben wir Ihnen alle Zahlungen, die wir von Ihnen erhalten haben, unverzüglich und spätestens binnen vierzehn Tagen ab dem Tag zurückzuzahlen, an dem die Mitteilung über Ihren Widerruf dieses Vertrags bei uns eingegangen ist. Für diese Rückzahlung verwenden wir dasselbe Zahlungsmittel, das Sie bei der ursprünglichen Transaktion eingesetzt haben, es sei denn, mit Ihnen wurde ausdrücklich etwas anderes vereinbart; in keinem Fall werden Ihnen wegen dieser Rückzahlung Entgelte berechnet.
Haben Sie verlangt, dass die Dienstleistungen während der Widerrufsfrist beginnen sollen, so haben Sie uns einen angemessenen Betrag zu zahlen, der dem Anteil der bis zu dem Zeitpunkt, zu dem Sie uns von der Ausübung des Widerrufsrechts hinsichtlich dieses Vertrags unterrichten, bereits erbrachten Dienstleistungen im Vergleich zum Gesamtumfang der im Vertrag vorgesehenen Dienstleistungen entspricht.
Ende der Widerrufsbelehrung
- Beendigung des Vertragsverhältnisses
(1) Das Vertragsverhältnis kann von beiden Seiten jederzeit ohne Angabe von Gründen und ohne Einhaltung einer Frist beendet werden.
(2) Bereits vereinbarte Termine sind einzuhalten oder gemäß § 5 rechtzeitig abzusagen.
(3) Die Berater/in behält sich das Recht vor, das Vertragsverhältnis vorzeitig zu beenden, wenn:
– die Klient/in wiederholt gegen Vertragspflichten verstößt
– eine psychische Erkrankung erkennbar wird, die professioneller Behandlung bedarf
– die Beratungsbeziehung nachhaltig gestört ist
– die vereinbarten Honorare trotz Mahnung nicht gezahlt werden
– die Klient/in die Berater/in bedroht, belästigt oder beleidigt
(4) Bei Beendigung des Vertragsverhältnisses sind alle offenen Forderungen sofort fällig.
- Online-Beratung / Videosprechstunde
(1) Die Beratung kann nach Vereinbarung auch als Online-Beratung per Video- oder Telefonkonferenz durchgeführt werden.
(2) Für die Online-Beratung gelten die gleichen Bedingungen wie für die Präsenzberatung, insbesondere hinsichtlich Honorar, Terminabsagen und Schweigepflicht.
(3) Zur Wahrung datenschutzrechtlicher Anforderungen wird die Videoberatung über einen sicheren Videodienstanbieter erbracht. Durch diesen Anbieter wird gewährleistet, dass die Videoberatung während der gesamten Übertragung Ende-zu-Ende verschlüsselt ist und die Beratung
nicht aufgezeichnet werden kann.
(4) Aufzeichnungen der Sitzungen sind ohne ausdrückliche schriftliche Einwilligung beider Parteien untersagt. Gleiches gilt für die spätere Verwendung etwaiger Aufzeichnungen.
(5) Die Klient/in stellt sicher, dass sie über die erforderliche technische Ausstattung (Computer/Smartphone, Internetverbindung, Kamera, Mikrofon) verfügt. Die Nutzung der Online-Beratung kann nur mit einem ausreichend schnellen Internet-Anschluss vollständig genutzt werden. Diesen sicherzustellen, ist Sache der Klient/in.
(6) Die Berater/in haftet nicht für technische Probleme, Störungen oder Ausfälle der Internetverbindung. Bei technischen Problemen wird ein Ersatztermin vereinbart oder die Beratung telefonisch fortgesetzt.
- Ausfall der Leistung
(1) Die Berater/in ist berechtigt, die Durchführung der Beratung abzusagen, sofern bei ihr eine Verhinderung z.B. durch höhere Gewalt, Aufruhr, Streik, Aussperrung, Naturkatastrophen, Pandemie, Seuche, Unwetter, Verkehrsbehinderung oder Krankheit eintritt, die die Berater/in ohne eigenes Verschulden daran hindert, die Beratung zum vereinbarten Termin abzuhalten.
(2) Die Berater/in ist verpflichtet, eine eventuelle Absage der Klient/in möglichst zeitnah mitzuteilen.
(3) Im Falle einer Absage nach Absatz 1 steht der Klient/in ein Anspruch auf Schadensersatz nicht zu.
(4) Im Falle einer Absage wird die Berater/in der Klient/in gegebenenfalls einen Ersatztermin anbieten. Kommt hierüber eine Einigung nicht zustande, wird die Berater/in der Klient/in bereits gezahlte Entgelte erstatten.
- Änderungen der AGB
(1) Die Berater/in behält sich das Recht vor, diese AGB zu ändern, sofern dies aus rechtlichen oder organisatorischen Gründen erforderlich ist. Änderungen werden der Klient/in mindestens 4 Wochen vor Inkrafttreten in Textform mitgeteilt.
(2) Widerspricht die Klient/in der Änderung nicht innerhalb von 4 Wochen nach Zugang der Mitteilung, gelten die geänderten AGB als angenommen. Die Berater/in wird in der Änderungsmitteilung auf diese Folge hinweisen.
- Salvatorische Klausel
(1) Sollten einzelne Bestimmungen dieser AGB unwirksam sein oder werden, berührt dies die Wirksamkeit der übrigen Bestimmungen nicht. An die Stelle der unwirksamen Bestimmung tritt eine solche, die dem wirtschaftlichen Zweck der unwirksamen Bestimmung möglichst nahekommt.
- Gerichtsstand und anwendbares Recht
(1) Für alle Rechtsbeziehungen zwischen der Berater/in und der Klient/in gilt ausschließlich das Recht der Bundesrepublik Deutschland.
(2) Erfüllungsort für alle Leistungen ist der Standort der Praxis. 93352 Rohr i.NB
(3) Ist die Klient/in Kaufmann, juristische Person des öffentlichen Rechts oder öffentlich-rechtliches Sondervermögen, ist ausschließlicher Gerichtsstand für alle Streitigkeiten aus diesem Vertrag Rohr i.NB. Dies gilt auch, wenn die Klient/in keinen allgemeinen Gerichtsstand in Deutschland hat oder Wohnsitz oder gewöhnlicher Aufenthalt zum Zeitpunkt der Klageerhebung nicht bekannt sind.
- Streitbeilegung
Die Europäische Kommission stellt eine Plattform zur Online-Streitbeilegung (OS) bereit, die Sie unter http://ec.europa.eu/consumers/odr/ finden. Die Berater/in ist zur Teilnahme an einem Streitbeilegungsverfahren vor einer Verbraucherschlichtungsstelle weder bereit noch verpflichtet.
Stand: 26.3.2026